Überblick

Radialgeschwindigkeitsmethode

Die Radialgeschwindigkeitsmethode ist bislang noch die erfolgreichste Methode der Exoplanetenentdeckung. Sie basiert auf der Tatsache, dass in einem Planetensystemen Planet und Stern einen gemeinsamen Masseschwerpunkt umkreisen.

Transitmethode

Unter einem Planetentransit versteht man das Vorbeiziehen eines Planeten zwischen einem Stern und der Erde. Bei einem Transit verdeckt der Planet einen kleinen Teil der Fläche des Sternes und mindert so die Menge des sichtbaren Lichtes.

Direkte Beobachtung

Da sie nicht selbst leuchten, sondern nur das Licht ihres Sternes reflektieren, sind Planeten im Vergleich zu Sternen extrem schwach leuchtende Himmelskörper. Es ist daher sehr schwierig ihr Licht von dem des Zentralsternes zu trennen.

Pulsar Timing

Pulsare emittieren starke elektomagnetische Strahlung. Wenn die Erde sich in Richtung der Magnetfeldachse des Pulsars befindet können Pulsare als periodisch aufblitzende Quellen elektromagnetischer Strahlung wahrgenommen werden.

Microlensing

Beim Microlensing-Effekt kommt es infolge der Raumkrümmung durch massereiche Objekte wie Sterne zu einer Beugung von Licht, das in unmittelbarer Nähe des Sternes vorbei zieht. Diese Beugung verursacht einen Linseneffekt.

Geschichte der Exoplanetenentdeckungen

Seit Menschen den Himmel beobachten beschäftigen Sie sich mit der Frage, ob es auch um andere Sterne Planetensysteme gibt. Die Idee, das es neben unserer Welt noch weitere gibt wurde bereits in der Antike diskutiert.